Gesundheit & Ernährung

Rohmilchkäse in der Schwangerschaft: Welche Sorten erlaubt sind

Warum Listerien das Problem sind und welche Käsesorten du trotzdem genießen kannst.

von Clara Neumann 2 Min. Lesezeit
Belegtes Brot mit gekochtem Ei

Käse steht in der Schwangerschaft nicht grundsätzlich auf der Verbotsliste. Entscheidend ist, wie er hergestellt wurde und wie lange er gereift ist.

Warum Vorsicht geboten ist

Rohmilch und Produkte daraus können Listerien enthalten. Eine Infektion verläuft bei Erwachsenen oft wie eine leichte Grippe, kann für das ungeborene Kind aber gefährlich werden. Listerien vermehren sich auch im Kühlschrank.

Diese Sorten solltest du meiden

  • Weich- und Schnittkäse aus Rohmilch, zum Beispiel viele Camembert- oder Brie-Sorten.
  • Käse mit Schmierrinde wie Romadur, Münster oder Limburger, auch aus pasteurisierter Milch.
  • Vorgeschnittenen Käse und offene Ware von der Theke, wenn er nicht frisch angeschnitten ist.

Diese Sorten sind in Ordnung

  • Käse aus pasteurisierter Milch, wenn die Rinde entfernt wird.
  • Lange gereifter Hartkäse wie Parmesan, auch aus Rohmilch, ohne Rinde.
  • Käse, der durcherhitzt wurde, etwa auf dem Überbackenen oder der Pizza.

So erkennst du Rohmilchkäse

Auf der Verpackung steht der Hinweis „mit Rohmilch hergestellt“. Fehlt er bei offener Ware, frag an der Theke nach. Im Zweifel greifst du lieber zu einer anderen Sorte.

Geschrieben von

Clara Neumann

Clara verantwortet Gesundheit & Ernährung. Ihre Themen sind typische Beschwerden, Vorsorgeuntersuchungen und die Frage, was in der Schwangerschaft auf den Teller darf.

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