Wochenbett & Stillen

Wochenbett: Was in den ersten sechs Wochen passiert

Wie lange das Wochenbett dauert, was dein Körper leistet und welche Hilfe dir zusteht.

von Jana Petersen 2 Min. Lesezeit
Mutter hält ihr neugeborenes Baby am Fenster

Nach der Geburt beginnt das Wochenbett. In dieser Zeit erholt sich dein Körper, und ihr wachst als Familie zusammen. Ruhe ist jetzt kein Luxus, sondern Teil der Heilung.

Wie lange das Wochenbett dauert

Als Wochenbett gelten die ersten sechs bis acht Wochen nach der Geburt. Die ersten zehn Tage nennt man Frühwochenbett. In dieser Zeit verheilen Geburtsverletzungen, und die Gebärmutter bildet sich zurück.

Was in deinem Körper passiert

  • Die Gebärmutter zieht sich durch Nachwehen zusammen, besonders beim Stillen.
  • Der Wochenfluss reinigt die Wunde der Plazenta. Er ist anfangs blutig und wird über die Wochen heller und weniger.
  • Die Hormonumstellung kann Stimmungsschwankungen und Schwitzen auslösen.
  • Um den zweiten bis vierten Tag kommt der Milcheinschuss.

Hilfe von der Hebamme

Du hast Anspruch auf Wochenbettbetreuung durch eine Hebamme bis zwölf Wochen nach der Geburt, die Krankenkasse übernimmt die Kosten. Sie kommt zu dir nach Hause, schaut nach dir und dem Baby und hilft beim Stillen. Such dir am besten schon in der Schwangerschaft eine Hebamme.

Was dir guttut

  • Bleib in der ersten Woche möglichst viel liegen.
  • Lass dir beim Haushalt helfen und begrenze Besuch.
  • Iss regelmäßig und trinke ausreichend.
  • Melde dich bei Fieber, starken Schmerzen oder übel riechendem Wochenfluss bei deiner Hebamme oder Ärztin.

Geschrieben von

Jana Petersen

Jana kümmert sich um Wochenbett & Stillen: Heilung nach der Geburt, Stillstart, Rückbildung und die seelische Seite der ersten Wochen mit Baby.

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